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MarketingCommunication over IP

"Solutions for a world in motion." Verstehe. Richtig. Das ist genau mein Ding, Baby!

11. Juli 2008 17:38 von Felix M. Woerz

Mal wieder auf der gestrigen Heimfahrt etwas entdeckt. Vor mir fährt ein kleiner Transporter mit folgendem Logo: „AUMA – Solutions for a world in motion“

Da frag ich mich doch spontan, was machen die jetzt genau? Der Claim ist doch mal wieder vielsagend. Also, iPhone aus der Tasche und nachschauen. Auf der Website werde ich fündig: „AUMA - automatisierte Armaturen“.

Warum macht man es "uns Rezipienten" eigentlich immer so schwer? Und warum kann man den Claim nicht so verwenden, wie es gedacht ist. Wie es im Sinne der Erfinder der Taglines wäre. Man mag über Claims gerne Emotion transportieren oder Feuer entfachen. Ziel ist aber doch, ein Branding zu festigen. Mit austauschbaren Allerweltssprüchlein ist das nicht zu schaffen. Das macht nicht an, das weckt kein Interesse. Mal drüber nachdenken. 



Google Lively: Second Life Light?

9. Juli 2008 13:36 von Marc Stoecker

Das passt ja ganz gut: Da schreibe ich noch vergangene Woche über 3D im Internet und schon startet Google ohne viel Aufsehens das Projekt "Lively". Statt wie Second Life eine komplette/komplexe 3D-Welt zu erschaffen, bietet Lively (nur) die Möglichkeit, 3D-Räume zu erstellen, die dann durch Avatare genutzt werden können. Aber wie so oft: Der simplere Ansatz kann der erfolgversprechendere sein.

Lively lets you have fun with your friends online in a new way by creating new places on the web.

Bisher kann Lively nur als Plug-In genutzt werden, erfordert also einen Download. Es spielt sich dann zwar alles im Browserfenster ab, technisch ist das aber natürlich keine Web-Applikation und damit auch nicht wirklich Browser-basiert. Das Herunterladen eines Installationspaketes hemmt ja auch schon Second Live etwas in der Verbreitung - ob Lively da in Zukunft doch besser sein kann, ist derzeit noch unklar. Aktuell sieht's eher so aus, als würde ganz bewußt nur die "Massenplattform" (Windows mit IE oder Firefox) unterstützt und damit ist das auch eine Technologie-Entscheidung. Es kommt (meiner ersten Einschätzung nach) DirectX zum Einsatz.

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Drucken für's Internet: Verlage und Verwarkter als Langweiler

7. Juli 2008 12:15 von Marc Stoecker

Thomas Wanhoff spricht mir mit seinem Gastbeitrag (für KoopTech) "Werbung in Zeiten des Web 2.0 - oder warum Verlage auch im Internet noch drucken" aus der Seele.

Ganz besonders auch damit:

[..] Weils einfacher ist.

Sehr fein, besten Dank für diesen ausgezeichneten Post!



Marketing-Blog-Stöckchenwurf: Was bringen Marketing-Blogs?

3. Juli 2008 17:41 von Marc Stoecker

Da lese ich mit Interesse all die Artikel von Blogger-Kollegen, die beim Marketing-Blog-Stöckchenwurf mitmachen und überlese tatsächlich, dass das urprünglich vom Marketingblogger Michael van Laar geworfene Stöckchen über Burkhard Schneider bei mir landete. Besten Dank dafür - aber zuviel der Ehre. Dennoch: Verweigern gilt nicht, auch wenn mir noch nicht klar ist, an wen ich im Anschluß weiterwerfe ...

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Das dreidimensionale Internet - Quatsch in 3D

3. Juli 2008 10:31 von Marc Stoecker

Dafür unterbreche ich doch gerne mal die Sommerpause: Das "Magazin Wirtschaft" (07/2008, Seite 26) der IHK Stuttgart bringt einen Beitrag zum 3D-Internet, das die Einkaufswelt revolutionieren soll. Vom "Anfassen" und "Begreifen" ist die Rede. Von langlebigen Investitionsgütern, die Verbraucher ungern im 2D-Web kaufen und daher das 3D-Web wie gerufen kommt. Was genau dieses 3D-Web sein soll, ist nie so richtig herauszufinden. Nur einmal, da fällt es, das 3D-Web-Zauberwort: "Second Life".

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Drucksache: Von Mailings und verpassten Chancen.

6. Juni 2008 16:38 von Marc Stoecker

Ich will nicht über den grundsätzlichen Sinn oder Unsinn klassischer Mailings philosophieren, wenn ich nun auf ein sehr klassisches Mailing eingehe.

Es geht wirklich nicht darum, ob man Mailings macht oder nicht. Der klassische Brief hat Kraft und Klasse - manchmal ist er das absolut richtige Medium. Mir geht es im konkreten Fall darum, wie dieses Mailing speziell äußerlich daherkommt. Ich habe es meiner Kollegin vom Tisch "gemopst", denn bis zu mir (eigentlicher Adressat) hat es das Schreiben überhaupt nicht geschafft. Wieso fragen Sie? Na ganz einfach: Es steht "Infopost - Ein Service der Deutschen Post" an der Stelle, an der üblicherweise eine Marke klebt oder der Streifen der Frankiermaschine endet.

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Print wirkt! Spam leider auch ...

4. Juni 2008 15:40 von Marc Stoecker

Zugegeben: Mit zeitgemäßen Maßnahmen und Techniken lässt sich der SPAM-Anteil im Postfach gut kontrollieren. Heute lacht man allgemein über die teilweise dumm-dämlich formulierten bzw. übersetzen Mails, so man denn einmal wieder eines zu Gesicht bekommt. Schon vor fast zehn Jahren haben Die Fantastischen Vier in MFG ironisch mit "Penis Enlargement right now" reüssiert. Auch wenn wir als Anwender heute nur noch einen Bruchteil der Spamflut mitbekommen, so müssen die Mailserver dieser Welt dennoch Millionen und Abermillionen von Mails unnötigerweise verarbeiten und handhaben. Das kostet eine Menge - besonders eine Menge Hardware, Strom und Administration. Und auch die Spammer, also die Versender selbst, müssen sich immer neue Techniken und Tricks einfallen lassen, um Ihren Werbemüll möglichst "erfolgversprechend" zu versenden. Warum also dieser Aufwand, auf Seite der Versender, fragt man sich. Bringt doch sowieso nichts, wer fällt schon auf Spam rein?

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hypenZ.com - Markengezwitscher

30. Mai 2008 15:51 von Marc Stoecker

Es hat uns wirklich interessiert: Welche Marken werden auf twitter.com & Co. zum Thema. Wie oft am Tag, wie häufig generell? Eine einfache Antwort darauf war bisher nicht möglich. Doch jetzt gibt es hypenZ.com und damit ein Tool, um die Markenpräsenz auf twitter.com, frazer.de, wamadu.de und jaiku.com aufzuzeigen.

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25% auf alles!

26. Mai 2008 17:35 von Marc Stoecker
Vergangene Woche habe ich mit einem neuen Kunden konkret über die bisherigen Werbemaßnahmen (im klassischen Sinn, ATL) gesprochen. Ziel war es wie immer, die "ollen Kamellen" zu erkennen, die zwar wenig innovativ sind, aber qualifizierte Kontakte oder direkte Umsätze bringen. Bei der Neukonzeption aller Marketing- und Werbemaßnahmen darf meiner Meinung nach eben nicht vergessen werden, dass so manches bisher genutze Mittel ausgezeichnet funktioniert. Das fällt dann aber ohne die richtige Analyse leider oft den neuen Ideen zum Opfer. Die Stärke ist aber möglicherweise gerade im eher durch sehr klassisches Kundenverhalten geprägten Segment der Baustoffe (Fließenfachhandel) eine der "Old-School"-Werbeformen (beispielweise Anzeigen). Es gilt, diese Perlen zu entdecken und darauf aufzubauen - sie aber keinesfalls einzureißen und niederzuwalzen.

Nicht alles was alt ist, ist ineffektiv! Aber neue Besen kehren zugegebenermaßen zumeist tatsächlich famos.

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5 Köche, 1 Topf

21. Mai 2008 19:00 von Felix M. Woerz

Hier mal wieder ein typisches Beispiel für das Sprichwort, dass zu viele Köche den Brei verderben.

Stimmt eine kleine Schraube in der Kette zwischen Mediaplaner und der (in diesem Fall) Webgentur nicht, und schon passiert es.

Geld verbrannt, potenzielle Kontakte verbrannt, Gesamtergebnis dementsprechend.

Welcher Kunde, egal wie groß oder klein, wünscht sich so etwas? Keiner. Fehler können passieren, das ist menschlich, aber es muss sich natürlich jemand dafür verantwortlich fühlen. Hat jemand die „Mütze auf“, und kontrolliert noch mal alles, passieren solche Fehler nicht, egal ob in einer langen oder kurzen Kette.

Vielleicht checken Sie auch mal Ihre Ketten und Zuständigkeiten? Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.