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MarketingCommunication over IP

Drucken für's Internet: Verlage und Verwarkter als Langweiler

7. Juli 2008 12:15 von Marc Stoecker

Thomas Wanhoff spricht mir mit seinem Gastbeitrag (für KoopTech) "Werbung in Zeiten des Web 2.0 - oder warum Verlage auch im Internet noch drucken" aus der Seele.

Ganz besonders auch damit:

[..] Weils einfacher ist.

Sehr fein, besten Dank für diesen ausgezeichneten Post!



Print wirkt! Spam leider auch ...

4. Juni 2008 15:40 von Marc Stoecker

Zugegeben: Mit zeitgemäßen Maßnahmen und Techniken lässt sich der SPAM-Anteil im Postfach gut kontrollieren. Heute lacht man allgemein über die teilweise dumm-dämlich formulierten bzw. übersetzen Mails, so man denn einmal wieder eines zu Gesicht bekommt. Schon vor fast zehn Jahren haben Die Fantastischen Vier in MFG ironisch mit "Penis Enlargement right now" reüssiert. Auch wenn wir als Anwender heute nur noch einen Bruchteil der Spamflut mitbekommen, so müssen die Mailserver dieser Welt dennoch Millionen und Abermillionen von Mails unnötigerweise verarbeiten und handhaben. Das kostet eine Menge - besonders eine Menge Hardware, Strom und Administration. Und auch die Spammer, also die Versender selbst, müssen sich immer neue Techniken und Tricks einfallen lassen, um Ihren Werbemüll möglichst "erfolgversprechend" zu versenden. Warum also dieser Aufwand, auf Seite der Versender, fragt man sich. Bringt doch sowieso nichts, wer fällt schon auf Spam rein?

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hypenZ.com - Markengezwitscher

30. Mai 2008 15:51 von Marc Stoecker

Es hat uns wirklich interessiert: Welche Marken werden auf twitter.com & Co. zum Thema. Wie oft am Tag, wie häufig generell? Eine einfache Antwort darauf war bisher nicht möglich. Doch jetzt gibt es hypenZ.com und damit ein Tool, um die Markenpräsenz auf twitter.com, frazer.de, wamadu.de und jaiku.com aufzuzeigen.

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Eiertanz beendet, Zusammenarbeit auch

23. April 2008 18:12 von Marc Stoecker

Nachdem am Montag die Entscheidung vertagt wurde und die Tage zuvor ja eher (Kommunikations-)Chaos regierte, herrscht seit gestern endlich Klarheit: Der BVDW läßt die OMD sausen. Mit dem kommenden Jahr wird die Online-Marketing-Messe also nicht mehr vom BVDM unterstützt. Der BVDM (Bundesverband Digitale Wirtschaft) plant eine eigene, neue Messe.

DMEX ist kein neuer Aktienindex, sondern die "Digital Marketing Exposition"; die neue Leitmesse für Digitales Marketing in Köln. Bleibt abzuwarten, ob sich die OMD so schnell beerdigen läßt - ich sehe doch einige Unterstützer. Auch in den Reihen des BVDM. Die "Online Marketing Düsseldorf" wird ja auch 2009 stattfinden, sagte zumindest OMD-Chef Alexander Felsenberg den Medienvertretern. Er scheint es sportlich zu nehmen (offiziell zumindest): "Die Welt ist groß genug für uns" (via Internet World Business).

Es zeichnet sich da doch irgendwie eine Zersplitterung ab. Ich kann nicht sagen, dass ich das verheißungsvoll finde; eher etwas irritierend. Vermarkter, Kunden und Agenturen haben die OMD geschätzt. Sogar die miesesten Jahre wurden überstanden. Ich vermute mal, dass wir letztlich aber sehen werden, dass sich die BVDM-Führung durchsetzt. Was bleibt auch schon, nach dem Eiertanz?



Bitte keine Werbung einwerfen

9. Januar 2008 11:17 von Marc Stoecker

So recht wollte ich es nicht glauben, was n-tv da unter "Werbung muss sein" zum Besten gibt. 

Wenn Werbung nevt, dann hat das zumeist Gründe. Wenn ich als Anbieter feststelle, dass meine Nutzer mit der von mir gewählten Finanzierung durch Werbung nicht (mehr) glücklich sind, starte ich den Prozess, Alternativen zu finden. Wenn ich als klassischer Medienanbieter wie n-tv in den Zeiten des "user-generated content" und der "Grassroot News" eingeschnappt reagiere und mit meinen Nutzer nach dem Friss-Oder-Stirb-Prinzip verfahre, dann riskiere einen Totalschaden. Ich habe diesen Artikel erst heute entdeckt, auch wenn er schon knapp ein halbes Jahr auf n-tv.de veröffentlicht ist; offensichtlich war das also kein redaktioneller Schnellschuss oder der Fauxpass eines einzelnen Mitarbeiters. 

n-tv steht also wohl fest zu dieser Aussage:

Den Einsatz von Software zum Ausblenden bzw. Unterdrücken von Werbung können und wollen wir nicht unterstützen. Solche Programme führen daher dazu, dass die Seite nicht oder nur teilweise nutzbar ist. 

 und weiter heißt es:

Natürlich können wir den Einsatz nicht verbieten. Das gilt aber auch für Schwarzfahren oder an der Supermarkt-Kasse vorbeimogeln. Wenn Sie unsere Seite nutzen wollen, sollten Sie auch unser Geschäftsmodell akzeptieren: Die Finanzierung durch Werbeeinahmen. Es ist eine Frage des Anstands und des guten Benehmens, auf den Einsatz von Werbeblockern zu verzichten.

Na, wer will denn da gleich eingeschnappt sein?

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