AdWords ohne Ziel: Willkommen auf unserer Homepage - finden Sie sich selbst zurecht.

Schon kleinste Onlinehändler, Handwerker oder sogar Planungs- und Ingenieurbüros nutzen mittlerweile Google AdWords. Warum auch nicht, sind doch die netten kleinen Textanzeigen (nur wenige nutzen die Grafikoption) nicht nur rechts neben den Google-Suchergebnissen zu finden, sondern auch auf vielen weiteren Websites des AdSense-Networks. Eigentlich eine klasse Sache - gerade, weil man es auch selbst "erledigen" kann. Richtig?

[more]Falsch! Mag sein, dass das zunächst ein attraktiver Punkt des Gesamtsystems ist - bei näherer Betrachtung würde sich die Einschaltung von Spezialisten aber doch empfehlen. Zu viele dieser "selbstgemachten" Anzeigen sind nicht nur textlich schwach und werden so oftmals das gesteckte Besucherziel verfehlen. Nein, das Problem sind ganz besonders die Einstiegsseiten.

Wenn Sie ein mittelständisches Unternehmen sind, dass als Zulieferer für fast alle Maschinenbauer in Frage kommt (durch eine Vielzahl an innovativen Produkten), dann hilft es mir als Interessent überhaupt nicht, wenn Sie eine AdWords-Anzeige zu einem Produkt schalten, die auf die (überfrachtete) Startseite Ihrer Website führt.

Ich möchte direkte Produktinformationen. Ich möchte einschätzen können, ob es sich lohnt, in Kontakt mit Ihnen zu treten und Ihrem Vertrieb eine Chance zu geben. Ich will, dass etwas für mich herausspringt, wenn ich Ihre Website besuche. Ich suche aber doch nicht dieses Eintausend-Seiten-Monster nach den richtigen Informationen ab, weil Sie nicht in der Lage sind, mir diese Informationen passgenau zu präsentieren!

Helfen Sie Ihren Besuchern und damit sich selbst, indem Sie klar strukturierte Einstiegsseiten ("Landing Pages") erstellen lassen, die exakt zu den Anzeigen passen und relevante Informationen liefern. Ohne die richtige Einsteigsseite ist Ihr komplettes AdWords-Budget sinnlos verballert.

Eine Bitte noch: (Regelmäßig) Links prüfen! Sonst haben Sie neben unnötigen Kosten durch den Klick auch noch einen enttäuschten Besucher mehr: 

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Beitrag von Marc Stoecker am 28.07.2008 um 09:00 in Web, IP & Technology

Google Lively: Second Life Light?

Das passt ja ganz gut: Da schreibe ich noch vergangene Woche über 3D im Internet und schon startet Google ohne viel Aufsehens das Projekt "Lively". Statt wie Second Life eine komplette/komplexe 3D-Welt zu erschaffen, bietet Lively (nur) die Möglichkeit, 3D-Räume zu erstellen, die dann durch Avatare genutzt werden können. Aber wie so oft: Der simplere Ansatz kann der erfolgversprechendere sein.

Lively lets you have fun with your friends online in a new way by creating new places on the web.

[youtube:<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5YbwfOucET8&hl=en&fs=1&color1=0x3a3a3a&color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5YbwfOucET8&hl=en&fs=1&color1=0x3a3a3a&color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>]

Bisher kann Lively nur als Plug-In genutzt werden, erfordert also einen Download. Es spielt sich dann zwar alles im Browserfenster ab, technisch ist das aber natürlich keine Web-Applikation und damit auch nicht wirklich Browser-basiert. Das Herunterladen eines Installationspaketes hemmt ja auch schon Second Live etwas in der Verbreitung - ob Lively da in Zukunft doch besser sein kann, ist derzeit noch unklar. Aktuell sieht's eher so aus, als würde ganz bewußt nur die "Massenplattform" (Windows mit IE oder Firefox) unterstützt und damit ist das auch eine Technologie-Entscheidung. Es kommt (meiner ersten Einschätzung nach) DirectX zum Einsatz.

[more] Als Plattform kommen damit nur der PC unter aktuellen Windows-Versionen und die XBox(en) in Frage. Schade, aber verständlich, schaut man sich die Marktanteile an. Bis OpenGL (Version 3+) nachrückt wird noch etwas Zeit vergehen und mit einer Portierung wird man dann wohl auch nur rechnen können, wenn sich die anderen Plattformen wesentlich stärker verbreitet haben und Lively zudem überhaupt als Erfolg verbucht wird.

Die Frage nach der Monetisierung stelle ich vorerst noch nicht; auch wenn es eine der interessantesten Frage zum Thema Lively ist - meiner Meinung nach. Google ist bekannt dafür, alle Services und Projekte zunächst über das Kerngeschäft zu finanzieren und abzuwarten, wie sich alles entwickelt. Also noch kein Grund zur Aufregung. Gute Möglichkeiten sehe ich allerdings darin, Lively auch mit guten Umsätzen zu versorgen. Bleibt abzuwarten, welchen Weg Google einschlagen wird. AdWords in 3D kann allenfalls Langeweiler-Mediaplaner begeistern.

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Beitrag von Marc Stoecker am 09.07.2008 um 13:36 in Web, IP & Technology

Drucken für's Internet: Verlage und Verwarkter als Langweiler

Thomas Wanhoff spricht mir mit seinem Gastbeitrag (für KoopTech) "Werbung in Zeiten des Web 2.0 - oder warum Verlage auch im Internet noch drucken" aus der Seele.

Ganz besonders auch damit:

[..] Weils einfacher ist.

Sehr fein, besten Dank für diesen ausgezeichneten Post!

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Beitrag von Marc Stoecker am 07.07.2008 um 12:15 in Web, IP & Technology

Das dreidimensionale Internet - Quatsch in 3D

Dafür unterbreche ich doch gerne mal die Sommerpause: Das "Magazin Wirtschaft" (07/2008, Seite 26) der IHK Stuttgart bringt einen Beitrag zum 3D-Internet, das die Einkaufswelt revolutionieren soll. Vom "Anfassen" und "Begreifen" ist die Rede. Von langlebigen Investitionsgütern, die Verbraucher ungern im 2D-Web kaufen und daher das 3D-Web wie gerufen kommt. Was genau dieses 3D-Web sein soll, ist nie so richtig herauszufinden. Nur einmal, da fällt es, das 3D-Web-Zauberwort: "Second Life".

[more]So soll der Verbraucher also 3D-Shoppen; virtuelle Möbel mittels ebenfalls virtuellem Ich (Avatar) probewohnen. Das soll dann das reale Anfassen und Probesitzen ersetzen. Was für ein Blödsinn! Die 90er sind vorbei; der Quatsch auch. VRML hat nicht abgehoben, Second Life auch nicht. Warum nicht? Aus vielerlei Gründen - sicherlich lag es auch daran, dass spezielle Anwendungen (zusätzlich zum Web-Browser) erforderlich waren.

Im Kern aber geht es darum, dass 3D-Darstellungen auf 2D-Oberflächen (Bildschirm) generell völlig untauglich sind, die haptisches Wahrnehmung zu ersetzen. Ob die Fotos ungeschickt sind oder das gerenderte 3D-Modell ungeschickt umgesetzt ist kommt letzlich auf das Gleiche heraus: Kein Verkauf oder ein Verkauf mit Retoure. Dritte Dimension hin oder her.

"Ein virtuelles Möbelhaus lädt zum Probewohnen ein" - Da frage ich mich, wieso es kein "Kopfschüttel-Blog" für Business-Themen gibt ... ;-)

 

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Beitrag von Marc Stoecker am 03.07.2008 um 10:31 in Web, IP & Technology

Print wirkt! Spam leider auch ...

Zugegeben: Mit zeitgemäßen Maßnahmen und Techniken lässt sich der SPAM-Anteil im Postfach gut kontrollieren. Heute lacht man allgemein über die teilweise dumm-dämlich formulierten bzw. übersetzen Mails, so man denn einmal wieder eines zu Gesicht bekommt. Schon vor fast zehn Jahren haben Die Fantastischen Vier in MFG ironisch mit "Penis Enlargement right now" reüssiert. Auch wenn wir als Anwender heute nur noch einen Bruchteil der Spamflut mitbekommen, so müssen die Mailserver dieser Welt dennoch Millionen und Abermillionen von Mails unnötigerweise verarbeiten und handhaben. Das kostet eine Menge - besonders eine Menge Hardware, Strom und Administration. Und auch die Spammer, also die Versender selbst, müssen sich immer neue Techniken und Tricks einfallen lassen, um Ihren Werbemüll möglichst "erfolgversprechend" zu versenden. Warum also dieser Aufwand, auf Seite der Versender, fragt man sich. Bringt doch sowieso nichts, wer fällt schon auf Spam rein?

[more]Sie mögen Recht haben, sprechen wir von "V|agra" oder "cheapp Cl4L||S". Es gibt aber auch viel raffinierte Angebote: Beispielsweise diese "wunderschönen" Typenschild-artigen Aufklebebuchstaben für's Auto. Ja - genau! Diese Dinger werden fast ausschließlich per Spam beworben. Die große Flut ist schon eine Weile her und es gibt mittlerweile sicherlich auch den einen oder anderen lauteren Hersteller bzw. Anbieter. Die große Masse wurde aber über Spam erreicht; schätzungsweise 2005 ging's damit im großen Stil los. Bis heute sieht man diese Dinger; hier ganz konkret ein Beispiel aus meiner Stadt:

Wer von Spammern kauft, unterstützt das System des Spam. Sollte eigentlich klar sein, denn solange sich mit Spam Kunden "aufreißen lassen" - also Geld verdient wird - solange wird auch gespamt. Quasi allen Techniken wie Domain-Keys, SPF, etc. zum Trotz.

Ich kann natürlich nicht sicher sein, dass der Fahrer des abgebildeten Fahrzeugs tatsächlich von einem Spammer gekauft hat. Auch daher habe ich das Bild entsprechend zensiert. Es geht ja nicht um das An-den-Pranger-stellen eines Einzelnen, sondern um das generelle, paradoxe Verhaltensmuster: Keiner will Spam, aber es kaufen offensichtlich genug Spam-Empfänger bei Spammern, so dass sich deren Gebaren lohnt.

 

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Beitrag von Marc Stoecker am 04.06.2008 um 15:40 in Web, IP & Technology

hypenZ.com - Markengezwitscher

Es hat uns wirklich interessiert: Welche Marken werden auf twitter.com & Co. zum Thema. Wie oft am Tag, wie häufig generell? Eine einfache Antwort darauf war bisher nicht möglich. Doch jetzt gibt es hypenZ.com und damit ein Tool, um die Markenpräsenz auf twitter.com, frazer.de, wamadu.de und jaiku.com aufzuzeigen.

[more]Der Beta-Betrieb (sicher, sicher ...) wurde heute Vormittag pünktlich aufgenommen. In den kommenden Tagen und Wochen hoffen wir, mehr über die allgemeine Markenpräsenz im Micro-Blogging-Umfeld zu erfahren. Nicht im stillen Kämmerlein, sondern gemeinsam mit Ihnen.

Schauen Sie sich hypenZ.com gleich mal an. Ihr Feedback interessiert mich!

UPDATE: Nachdem seit einiger Zeit keine Datenübertragung (via XMPP) durch Twitter erfolgt (wurde deaktiviert, da die API wohl überlastet wurde), und kurzfristig auch nicht mit einer "Sonderfreigabe" für unser kleines Projekt gerechnet werden kann, ist der Datenbestand leider nicht aktuell. hypenZ.com ist damit leider nicht viel mehr als ein stillstehender Prototyp. Wir überlegen derzeit, über Middleservices die erforderlichen Daten zu erhalten. Bis dahin wird aber leider noch einige Zeit vergehen.

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Beitrag von Marc Stoecker am 30.05.2008 um 15:51 in Web, IP & Technology
 
 

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